
Ihre akkreditierten Prüflabore
Präzision, Flexibilität und Schnelligkeit im Bereich analytischer Problemlösungen
Beschichtete Aluminiumbauteile für Fassaden, Fenster, Türen und Außenanwendungen müssen dauerhaft beständig sein — gegenüber Feuchtigkeit, salzhaltiger Atmosphäre, Schadgasen oder sauren Regen, Witterungseinflüssen und mechanischer Belastung. INDUSTRIAL LAB unterstützt Hersteller und Systemhäuser mit praxisnahen Beständigkeitsprüfungen, bauteilnaher Analytik und schneller Abstimmung mit dem Labor-Team.
INDUSTRIAL LAB prüft beschichtete Aluminiumbauteile und angrenzende Komponenten für Anwendungen in der Gebäudehülle, im Fenster- und Türenbau sowie bei Außenanbauten. Im Fokus stehen Bauteile, die im späteren Einsatz dauerhaft Witterung, Feuchtigkeit, Temperaturwechseln, Umwelteinflüsse wie Abgase oder sauren Regen oder korrosiven Medien ausgesetzt sind.
Geeignet sind unter anderem:
Fassadenprofile und Fassadenelemente
Fenster- und Türprofile aus Aluminium
lackierte, pulverbeschichtete oder metallisch beschichtete Aluminiumteile
Beschläge, Verbindungselemente und Systemkomponenten
Außenanbauten, Verkleidungen und Abdeckungen
Dach- und Wandsysteme
Musterteile, Serienbauteile oder Komponenten aus laufenden Projekten
Die Prüfungen können sowohl an standardisierten Probekörpern als auch an realen Bauteilen oder bauteilnahen Ausschnitten durchgeführt werden. Dadurch lassen sich nicht nur Material- und Beschichtungseigenschaften bewerten, sondern auch konstruktive Details, Kanten, Übergänge, Bohrungen, Schnittstellen und potenzielle Schwachstellen im Bauteilverbund.
Je nach Fragestellung, Bauteil und Anforderung führt INDUSTRIAL LAB unterschiedliche Prüfverfahren zur Bewertung der Korrosionsbeständigkeit, Beschichtungsqualität und Materialperformance durch.
Für die Bewertung der Korrosionsbeständigkeit beschichteter Aluminiumbauteile bietet INDUSTRIAL LAB verschiedene Salzsprühnebelprüfungen nach ISO 9227 an. Dazu zählen unter anderem:
Der neutrale Salzsprühnebeltest eignet sich zur vergleichenden Bewertung von Beschichtungen, Oberflächen und Korrosionsschutzsystemen unter salzhaltiger Belastung.
Der essigsaure Salzsprühnebeltest wird eingesetzt, wenn eine aggressivere Prüfatmosphäre benötigt wird, zum Beispiel zur Bewertung bestimmter metallischer oder beschichteter Oberflächen.
Der kupferbeschleunigte essigsaure Salzsprühnebeltest ist besonders relevant für hochwertige beschichtete oder metallisch veredelte Oberflächen und kann auch für lackierte Aluminiumsubstrate eingesetzt werden.
Korrosionswechselprüfungen kombinieren unterschiedliche Belastungsphasen, zum Beispiel Salzsprühnebel, Feuchte, Trocknung und Temperaturwechsel. Dadurch lassen sich realitätsnähere Beanspruchungen simulieren als bei einer konstanten Prüfatmosphäre. Das Verfahren eignet sich insbesondere für Bauteile, die im Außeneinsatz wechselnden klimatischen Bedingungen ausgesetzt sind.
Der Filiform-Korrosionstest ist besonders wichtig für beschichtete Aluminiumbauteile. Er dient der Bewertung fadenförmiger Unterwanderungskorrosion, die unter Lack- oder Pulverbeschichtungen auftreten kann. Die Prüfung ist insbesondere relevant für Fassadenprofile, Fenster- und Türprofile sowie beschichtete Aluminiumkomponenten im Außeneinsatz.
Die Prüfung erfolgt typischerweise unter definierten klimatischen Bedingungen, zum Beispiel in der Klimawechselkammer. So kann bewertet werden, ob eine Beschichtung, Vorbehandlung oder ein Schichtsystem ausreichend widerstandsfähig gegen Unterwanderung und Korrosionsausbreitung ist.
Schadgasprüfungen simulieren die Belastung durch aggressive atmosphärische Einflüsse wie sauren Regen, Industrieatmosphäre oder Abgase. Gerade bei Außenbauteilen, Fassadenelementen und Profilen in urbanen oder industriellen Umgebungen kann diese Prüfung wichtige Hinweise auf die Beständigkeit von Beschichtungen und Oberflächen liefern.
Geprüft werden kann, wie sich beschichtete Bauteile unter Einfluss korrosiver Gase, Feuchtigkeit und klimatischer Belastung verhalten. Die Ergebnisse unterstützen bei Materialauswahl, Beschichtungsbewertung, Produktfreigaben und Reklamationsanalysen.
Bei Korrosionsschäden, Beschichtungsfehlern oder unklarer Materialperformance unterstützt INDUSTRIAL LAB mit analytischen Untersuchungen. Ziel ist es, die Ursache eines Schadens nachvollziehbar einzugrenzen und belastbare Hinweise für Korrekturmaßnahmen zu liefern.
Je nach Fragestellung können unter anderem eingesetzt werden:
Klimakammerprüfungen
Lichtmikroskopie
Rasterelektronenmikroskopie
Abriebprüfung
Medienbeständigkeitsprüfungen
Bewertung von Beschichtungsaufbau, Fehlstellen und Korrosionsbildern
So lassen sich nicht nur sichtbare Schäden dokumentieren, sondern auch mögliche Ursachen wie Beschichtungsfehler, Vorbehandlungsprobleme, Materialunverträglichkeiten, Medienangriffe oder konstruktive Schwachstellen untersuchen.
Beständigkeitsprüfungen werden immer dann relevant, wenn beschichtete Aluminiumbauteile qualifiziert, verglichen, freigegeben oder im Schadensfall bewertet werden müssen. Für Hersteller und Systemhäuser aus dem Bereich Fassade, Fenster, Türen und Außenbauteile entstehen solche Anforderungen häufig im Rahmen von Entwicklungsprojekten, Kundenanforderungen oder Qualitätssicherung.
Typische Anlässe sind:
Neue Bauteile, Profile, Beschichtungssysteme oder Lieferantenkombinationen müssen vor dem Serieneinsatz geprüft werden. Korrosions- und Beständigkeitsprüfungen liefern dafür eine belastbare Grundlage.
Wenn Beschichter, Vorbehandler, Materiallieferanten oder Komponentenlieferanten gewechselt werden, helfen Vergleichsprüfungen dabei, die Qualität und Beständigkeit der neuen Variante einzuordnen.
Treten Korrosion, Beschichtungsablösungen, Verfärbungen oder andere Schäden auf, kann eine gezielte Schadensfallanalytik helfen, die Ursache einzugrenzen und technische Entscheidungen abzusichern.
Regelmäßige Prüfungen unterstützen die Qualitätssicherung laufender Produkte und helfen dabei, Veränderungen in Beschichtung, Material, Vorbehandlung oder Prozessführung frühzeitig zu erkennen.
Bei großen Bauprojekten, Fassadenprojekten oder kundenspezifischen Spezifikationen werden häufig definierte Prüfnachweise gefordert. INDUSTRIAL LAB unterstützt bei der Auswahl und Durchführung geeigneter Prüfverfahren.
Unterschiedliche Beschichtungssysteme, Vorbehandlungen, Lieferanten oder Materialvarianten können gezielt miteinander verglichen werden. So entstehen belastbare Entscheidungsgrundlagen für Entwicklung, Einkauf und Qualitätssicherung.
INDUSTRIAL LAB unterstützt Hersteller und Systemhäuser nicht nur mit einzelnen Prüfverfahren, sondern mit einer Kombination aus Korrosionsprüfung, Oberflächenanalytik und technischer Bewertung. Dadurch können Prüfungen praxisnah geplant, Ergebnisse nachvollziehbar eingeordnet und Schadensbilder gezielt untersucht werden.
Als externes Labor liefert INDUSTRIAL LAB unabhängige Prüfergebnisse für Produktfreigaben, Reklamationen, Lieferantenbewertungen und interne Qualitätsnachweise. Das ist besonders wertvoll, wenn neutrale Nachweise gegenüber Kunden, Projektpartnern oder Lieferanten benötigt werden.
Neben standardisierten Proben können auch reale Bauteile, Profile, Komponenten oder Ausschnitte geprüft werden. Dadurch lassen sich praxisrelevante Schwachstellen wie Kanten, Schnittstellen, Bohrungen, Übergänge oder konstruktive Details besser bewerten.
Gerade bei zeitkritischen Projekten, Reklamationen oder Freigaben ist eine schnelle technische Abstimmung entscheidend. INDUSTRIAL LAB unterstützt bei der Auswahl geeigneter Prüfverfahren, Prüfdauern und Probenvorbereitung.
Korrosionsprüfungen zeigen, wie ein Bauteil unter definierter Belastung reagiert. Ergänzende Analytik kann helfen zu verstehen, warum ein Schaden auftritt. INDUSTRIAL LAB verbindet Prüfverfahren mit Methoden wie Lichtmikroskopie, Rasterelektronenmikroskopie, Abriebprüfung, Medienbeständigkeit und Schadensfallanalytik.
Die Leistungen richten sich besonders an Hersteller und Systemhäuser aus den Bereichen Aluminium-Fassade, Fenster, Türen, Dach-/Wandsysteme und Außenanbauten. Dazu zählen Unternehmen, die beschichtete Aluminiumbauteile regelmäßig qualifizieren, vergleichen oder bei Schadensfällen bewerten müssen.
Eine Beständigkeitsprüfung untersucht, wie beschichtete Aluminiumbauteile auf korrosive, klimatische, chemische oder mechanische Belastungen reagieren. Dazu zählen zum Beispiel Salzsprühnebelprüfungen, Korrosionswechseltests, Filiform-Korrosionstests, Schadgasprüfungen und Medienbeständigkeitsprüfungen. Ziel ist es, die Qualität, Haltbarkeit und Korrosionsbeständigkeit von Beschichtungen und Bauteilen nachvollziehbar zu bewerten.
Korrosionsprüfungen eignen sich für Fassadenprofile, Fensterprofile, Türprofile, beschichtete Aluminiumteile, Beschläge, Verbindungselemente, Dach- und Wandsysteme sowie Außenanbauten wie Wintergarten, etc.. Neben standardisierten Probekörpern können auch reale Bauteile, Musterteile oder bauteilnahe Ausschnitte geprüft werden.
Für lackierte oder pulverbeschichtete Aluminiumprofile sind insbesondere Salzsprühnebelprüfungen nach ISO 9227, Korrosionswechselprüfungen, CASS-Tests, AASS-Tests und Filiform-Korrosionstests relevant. Ergänzend können Schadgasprüfungen, Klimakammerprüfungen, Lichtmikroskopie, Rasterelektronenmikroskopie und Schadensfallanalytik eingesetzt werden.
NSS, AASS und CASS sind Varianten der Salzsprühnebelprüfung nach ISO 9227. Der NSS-Test arbeitet mit neutralem Salzsprühnebel. Der AASS-Test nutzt eine essigsaure Prüfatmosphäre. Der CASS-Test ist ein kupferbeschleunigter essigsaurer Salzsprühnebeltest und wird für besonders anspruchsvolle Oberflächen- und Beschichtungssysteme eingesetzt. Welche Prüfung geeignet ist, hängt vom Bauteil, der Beschichtung, der Anwendung und der jeweiligen Prüfvorgabe ab.
Ein Filiform-Korrosionstest ist sinnvoll, wenn beschichtete Aluminiumbauteile auf fadenförmige Unterwanderungskorrosion geprüft werden sollen. Diese Korrosionsform kann unter Lack- oder Pulverbeschichtungen auftreten und ist besonders relevant bei Aluminiumprofilen für Fassaden, Fenster, Türen und Außenanwendungen. Der Test hilft dabei, die Beständigkeit von Beschichtung, Vorbehandlung und Schichtsystem zu bewerten.
Fassaden, Fenster, Türen und Außenbauteile sind im Einsatz nicht nur Feuchtigkeit und Salz, sondern auch Schadgasen, saurem Regen, Industrieatmosphäre und Abgasen ausgesetzt. Schadgasprüfungen simulieren solche atmosphärischen Belastungen und helfen dabei, die Beständigkeit von Beschichtungen und Oberflächen unter realitätsnahen Umwelteinflüssen zu bewerten.
Ja, je nach Bauteilgröße, Prüfziel und Prüfverfahren können auch reale Bauteile, Profile, Komponenten oder bauteilnahe Ausschnitte geprüft werden. Das ist besonders hilfreich, wenn nicht nur das Material selbst, sondern auch Kanten, Bohrungen, Schnittstellen, konstruktive Details oder Übergänge bewertet werden sollen.
Eine Schadensfallanalytik ist sinnvoll, wenn Korrosion, Beschichtungsablösungen, Verfärbungen, Blasenbildung, Unterwanderung oder andere Auffälligkeiten auftreten. Ziel ist es, die mögliche Ursache einzugrenzen, zum Beispiel Beschichtungsfehler, Vorbehandlungsprobleme, Materialunverträglichkeiten, Medienangriffe oder konstruktive Schwachstellen.
Ja. Wenn noch keine konkrete Prüfnorm oder Prüfdauer feststeht, kann das Labor-Team bei der Auswahl eines geeigneten Prüfverfahrens unterstützen. Grundlage dafür sind Bauteil, Beschichtung, Anwendung, Prüfziel und gegebenenfalls vorhandene Kunden- oder Projektspezifikationen.
Für eine erste Einschätzung sind Angaben zum Bauteil, zur Beschichtung, zum Prüfziel, zur gewünschten Norm oder Prüfdauer sowie gegebenenfalls Fotos, Zeichnungen, Spezifikationen oder Schadensbilder hilfreich. Diese Informationen können direkt über das Kontaktformular übermittelt werden.