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Oberflächen & Beschichtungen-ANALYTIK IM BEREICH

Analytik von galvanischen Elektrolyten und Prozessbädern

Um hochwertige und funktionelle Schichten aufzubringen, müssen die Beschichtungsbäder einwandfrei funktionieren. Wir analysieren mittels chemischer und physikalischer Analysenmethoden die Zusammensetzung der metallischen Beschichtungsbäder, Vor- und Nachbehandlungen und Spülen. Aufgrund der Komplexität der Matrizes und der hohen Salzkonzentrationen steht uns ein großes Portfolio an Analysenverfahren zur Verfügung, um die Grundwerte, eventuelle Verunreinigungen und mögliche Probleme zielgenau zu detektieren. Auch die praktische Überprüfung der Elektrolyte im Labormaßstab mittels Hullzelle können wir bei uns durchführen.

 

Routinebestimmungen

Prozessbadanalytik

Galvanische Elektrolyte, Beschichtungsbäder und Spülen bedürfen einer ständigen Überwachung. Wichtige Grundwerte müssen in den entsprechenden Arbeitsbereichen gehalten werden und mögliche Verunreinigung dürfen bestimmte Toleranzen nicht überschreiten. An der Beschichtungsanlage selbst wird kontinuierlich nachdosiert. Ob die Dosiermengen stimmen, wie der Grad der Verschleppung ist und ob nachgeschärft oder verdünnt werden muss – all das gehört zur Prozessbadanalytik.

Mittels Titration und instrumenteller Analytik ermitteln wir den Allgemeinzustand der Beschichtungsbäder und geben bei Bedarf Korrekturempfehlungen.

 

  • Fremdmetalle

  • Grundwerte der Bäder

  • Netzmittel und organische Zusätze

  • Dichte, pH- Wert, Leitfähigkeit

Chromatographie

Mittels chromatographischer Analysenmethoden werden ionische oder organische Bestandteile in Beschichtungsbädern und Elektrolyten analysiert. Wichtige Komponenten sind Schwefelsäure und Katalysatoren in Chrombädern sowie Glanzzusätze in Nickel- und Zinkelektrolyten. Wir analysieren die anionischen Komponenten mittels IC und die organischen Bestandteile mittels HPLC.

 

  • Katalysatoren in Hartchromelektrolyten

  • Sulfat in Chrombädern

  • Glanzzusatz in Nickelelektrolyten

  • anionische Bestandteile in Prozessbädern

AAS für Metalle

Das AAS ist ein Atomabsorptionsspektrometer. Die Badprobe wird in einer geeigneten Verdünnung in der Flamme des Prüfgeräts zerstäubt. Über die Lichtabsorption in der Flamme wird die Menge des zu bestimmenden Elements in der Probe ermittelt.

Mit unserem AAS können wir die gängigen Metalle messen. Zum einen haben wir die „Beschichtungsmetalle“, die im deutlich zweistelligen Grammbereich analysiert werden. Andererseits sind Fremdmetalle, also Verunreinigungen durch Verschleppung aus anderen Bädern oder auch aus Lösevorgängen der zu beschichtenden Bauteile, ein wichtiger Indikator für den Allgemeinzustand eines Beschichtungsbades.

Was alle Messungen gemein haben ist, dass wir in einer sehr komplexen Matrix mit hoher Salzfracht analysieren.

Titration

Viele Grundwerte der Beschichtungsbäder können mittels Titration analysiert werden. So werden die Metallgehalte der meisten Elektrolyte komplexometrisch titriert, Säuren oder Cyanide, Hydroxide und Carbonate mittels Titration analysiert und auch Chlorid und Borsäure sind titrimetrisch zuverlässig analysierbar.

Einige der Analyse werden ganz klassisch per Hand titriert mit Indikatoren für Farbumschläge. Natürlich stehen uns auch Titroprozessoren zur Verfügung.

Die Vielfalt der Titrationsanalytik ist enorm – komplexometrisch, iodometrisch, potentiometrisch oder als Rücktitration und mit teils sehr komplexen Präparationen.

Physikalische Messungen

Dichte, pH-Wert, Tensiometrie

Die physikalischen Parameter sind für die Funktion der Prozessbäder sehr wichtig und gute Indikatoren für einen problemlosen Beschichtungsvorgang. Der Vorteil ist, dass Parameter wie Dichte, pH- Wert oder Leitfähigkeit recht schnell bestimmt sind und eine grobe Aussage geben, ob sich die Badparameter im Toleranzbereich bewegen.

Etwas aufwändiger ist die Tensiometrie. Wir arbeiten hier mit zwei unterschiedlichen Verfahren – mit dem Ringtensiometer ermitteln wir die statische und mit dem Blasendrucktensiometer die dynamische Oberflächenspannung. Aus dem Wert der Oberflächenspannung lässt sich der Gehalt an Netzmittel ableiten, der wiederum ein wichtiger Parameter ist, wenn es um gleichmäßige Benetzung der zu beschichtenden Oberflächen geht.

 

  • pH-Wert

  • Dichte und Badschwere

  • Leitfähigkeit

  • Netzmittel

  • Oberflächenspannung

Ihre Ansprechpartner im Bereich Analytik von galvanischen Elektrolyten und Prozessbädern

Bei Anfragen zu diesen Analysen wenden Sie sich bitte an unser Labor-Team unter anfrage@industrial-lab.de oder kontaktieren Sie Ihren Ansprechpartner:

Christina Ziegler

Christina Ziegler

Teamleitung Analytik
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Sandy John

Sandy John

Laborleitung / QMB
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