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42. BImSchV
42. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme und Nassabscheider): Die 42. Bundesimmissionsschutzverordnung regelt die Betreibung und Überwachung von Verdunstungskühlanlagen, Kühltürmen und Nassabscheidern. Der Fokus liegt dabei auf Legionellen. Das sind Bakterien, die sich in diesen Anlagen stark vermehren und zu schweren Lungenentzündungen mit Todesfolge führen können, wenn man die emittierten Wassertröpfchen einatmet. Grund für die Verordnung sind mehrere Legionellose-Fälle in Deutschland wie beispielsweise ein Ausbruch in Warstein, bei dem 165 Menschen erkrankten.
A
Asbest
Asbest ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene, natürlich vorkommende, faserförmige Silikat-Minerale. Asbest ist chemisch sehr beständig, unempfindlich gegen Hitze und nicht brennbar. Zudem
weist es eine hohe Elastizität und Zugfestigkeit auf. In den vergangenen Jahrzehnten wurde Asbest vor allem bei der Herstellung von Baustoffen eingesetzt. Besonders in den 1960er und 70er Jahren erreichte der Asbestverbrauch seine Hochphase. Die Gefahren von Asbest entstehen durch lungengängige Asbestfasern, die vom Menschen eingeatmet werden. Diese können langfristig in der Lunge verbleiben und zu Asbestose oder weiteren Krebsarten führen.
D
DepV
Die Deponieverordnung (DepV) enthält Kriterien für den Umgang mit Deponien, so regelt sie die Errichtung, den Betrieb und somit Kontrollen und die Stilllegung von Deponien. Ebenso enthält sie Vorgaben zur Herstellung von Deponieersatzbaustoffen aus Abfällen.
Die Regelung ist relevant für Abfallbesitzer und -erzeuger, sowohl beruflich als auch privat. Konkret kommt sie beispielsweise dann zum Einsatz, wenn ein neues Bauvorhaben geplant wird und z.B. ein Fundament ausgeschachtet werden muss. Falls der Bodenaushub entsorgt werden soll, wird dieser dann anhand einer chemischen Untersuchung im Labor bewertet und einer Deponieklasse zugeordnet. Es gibt vier verschiedene Deponieklassen, DK 0 bis DK III. DK 0 gilt für ungefährliche Abfälle, welche oberirdisch gelagert werden können. Bei Überschreitung von DK III handelt es sich um gefährliche Abfälle bzw. Sonderabfälle, welche unterirdisch beispielsweise in einem Salzbergwerk gelagert werden müssen.
DIN
Das Deutsche Institut für Normung e. V. (DIN) ist die in Deutschland wichtigste Normungsorganisation. Das DIN vertritt die deutschen Interessen vor der Internationalen Organisation für Normung (ISO). Normen helfen dabei, eine gemeinsame Sprache zwischen Unternehmen und Handelspartnern zu finden. So sind beispielsweise verschiede Werkstücke auf eine bestimmte Länge und Breite genormt. Das DIN kümmert sich auch um Normen für verschiedene Arbeitsverfahren, um diese besser vergleichen und reproduzieren zu können. Viele analytische Prüfverfahren werden nach einer bestimmten Norm durchgeführt, um konstante und nachvollziehbare Werte zu ermitteln. Die Anwendung internationaler Normen ist freiwillig, kann aber helfen, Handelspartner zu finden und am globalen Markt teilzunehmen.
E
EBV
Die Abkürzung EBV steht für Ersatzbaustoffverordnung, diese ist ab dem 1. August 2023 bundeseinheitlich rechtverbindlich. Es ist eine Verordnung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und Teil der Mantelverordung welche ebenfalls die Bundes-Bodenschutzverordnung (BBodSchV), die Deponieverordnung (DepV) und die Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV) beinhaltet. Die Ersatzbaustoffverordnung legt Grenzwerte für Schadstoffe in mineralischen Recycling-Baustoffen fest, die in technische Bauwerke eingebaut werden. Ziel der EBV-Verordnung ist ein nachhaltiges Wirtschaften mit wiederverwertbaren mineralischen Abfallstoffen, sodass Mensch und Umwelt, insbesondere Grundwasser und Böden vorsorglich und nachhaltig geschützt werden.
F
Feuerfestmaterial
Als feuerfestes Material werden Werkstoffe bezeichnet, welche im allgemeinem eine Einsatztemperatur von über 600°C besitzen. Nach DIN 51060 gelten Materialien jedoch nur als feuerfest, wenn sie einer Temperatur von ca. 1500°C standhalten. Feuerfestmaterialien sind anorganische Stoffe, neben einigen Edelmetallen und Legierungen zählen auch Keramiken und Mineralfasern dazu. Diese bestehen hauptsächlich aus Oxiden wie Siliciumdioxid, Aluminiumoxid, Zirconiumoxid, Chromoxid sowie Kohlenstoff und Siliciumcarbid. Feuerfestmaterialien finden hauptsächlich Anwendung in der metallverarbeitenden Industrie u.a. als Auskleidung für Hochöfen. Bei der Wahl eines geeigneten feuerfesten Werkstoffes spielt nicht nur die Einsatztemperatur eine Rolle, sondern auch die chemische Beständigkeit gegenüber bestimmten Substanzen (z.B. Stahl und Schlacke), die angestrebte Haltbarkeit, die mechanische Belastbarkeit etc.
I
IC
Die Ionenchromatographie ist eine Methode zur qualitativen und quantitativen Bestimmung von Anionen. Dabei werden u. a. Bromid-, Chlorid-, Fluorid-, Nitrat- und Sulfationen gemessen. Die Probe wird dafür zunächst ins System injiziert und läuft dann durch eine Trennsäule. Diese Säule ist mit verschiedenen Polymeren beschichtet, welche Wechselwirkungen mit den Anionen eingehen, und diese auftrennen. Die unterschiedlichen Ionen werden anschließend mit Hilfe von Leitfähigkeits-, UV/VIS-, amperometrischen und Fluoreszenz-Detektoren gemessen. Neben Wasserproben werden hauptsächlich Umweltproben in Form von Eluaten analysiert, um herauszufinden, welche Wasserqualität vorliegt, oder auf welche Deponie eine Umweltprobe gebracht werden darf.
ICP-MS
Induktiv gekoppelte Plasma Massenspektrometrie: Die induktiv gekoppelte Plasma-Massenspektrometrie (inductive coupled plasma mass spectrometry, ICP-MS) ist eine elementspezifische Analysentechnik mit einer Hochtemperatur-Ionenquelle.
Als Ionenquelle wird ein Argon-Plasma verwendet, welches in einer Quarz-Fackel durch eine Induktionsspule angeregt wird. Dieses Plasma erzeugt einen Ionenstrom, in welches durch einen Zerstäuber die Analysenprobe eingeleitet wird. Der Ionenstrahl aus Argon- und Analytionen wird durch die Konen gebündelt und von dem sich anschließenden Linsensystem fokussiert. Die in der Regel einfach positiv geladenen Element-Ionen werden mittels eines Quadrupol Massenfilters nach ihrem m/z-Verhältnis getrennt und über einen Detektor erfasst. So können in einer wässrigen Probe oder in einer sauren Aufschlusslösung von Feststoffen parallel zahlreiche Metalle von Lithium bis Uran quantifiziert werden.
K
KW-Index
Kohlenwasserstoff-Index: Mineralölkohlenwasserstoffe bestehen aus verzweigten und unverzweigten aliphatischen, cycloaliphatischen und aromatischen Kohlenwasserstoffen. Das Spektrum der als KW-Index erfassten Kohlenwasserstoffe reicht von den flüchtigen Benzinkohlenwasserstoffen bis zu den schwerflüchtigen Verbindungen der Schmieröle und -fette. Bei der gaschromatographischen Analysenmethode werden entsprechend den Vorgaben des normierten Verfahrens die Kohlenwasserstoffe von C10 bis C40 als Summenparameter erfasst. Damit werden die aromatischen Benzinkohlenwasserstoffe (C6-C8 – BTEX) ebenso wie Schwerölfraktionen und hochsiedende Fette (lipophile Stoffe) nicht in der Summenbildung berücksichtigt. Das gaschromatographische Verfahren ermöglicht allerdings eine qualitative Aussage über das Vorhandensein dieser Stoffgruppen. Für eine quantitative Aussage sind die entsprechenden Normverfahren einzusetzen.
L
Legierung
Eine Legierung ist ein Stoffgemisch aus mindestens zwei Elementen, wovon mindestens eins ein Metall ist. Sie haben andere Eigenschaften als die reinen Elemente, aus denen sie bestehen. Die Herstellung erfolgt meist bei sehr hohen Temperaturen, damit die Metalle schmelzen und sich besser vermischen lassen. Es gibt zwei Arten von Legierungen, homogene und heterogene. Bei homogenen Legierungen haben sich alle Elemente gleichmäßig verteilt, bei Heterogenen haben sich nicht alle Elemente gut vermischt, sodass unterschiedliche Phasen mit verschiedenen Eigenschaften entstehen. Die bekanntesten Legierungen sind Stahl, Bronze und Messing.
O
Oxide
Oxide sind chemische Verbindungen von einem Metall oder Nichtmetall mit Sauerstoff. Ein bekanntes Beispiel ist Rost bzw. Einsenoxid als Verbindung von Eisen mit Sauerstoff.
P
PAK
Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe: Der typische Untersuchungsumfang bezüglich der polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffe umfasst die 16 Komponenten nach US/EPA 610, die aus zwei- und mehrfach kondensierten Benzolringen bestehen. Die Stoffklasse der PAK umfasst eine Vielzahl von Einzelverbindungen, von denen ca. 40 Komponenten öko- und humantoxikologisch relevant sind. Als besonders stark karzinogen bzw. mutagen wird die Verbindung Benzo(a)pyren (BaP) aus der Gruppe der PAK eingestuft. Diese Verbindung wird in der Bundesbodenschutzverordnung als Leitsubstanz für die PAK herangezogen.
PAK entstehen bei der Pyrolyse (Verschwelung) bzw. der unvollständiger Verbrennung organischer Materialien. Ferner sind sie natürliche Bestandteile von Steinkohle und Kohleprodukten (wie z.B. Teer). In der Atmosphäre erfolgt der Transport der PAK vorzugsweise gebunden an Feinstpartikel (Staub). Die Aufnahme erfolgt somit häufig über die Atemwege, bei direktem Kontakt aber auch über die Haut. Die Wasserlöslichkeit und Flüchtigkeit besonders höher kondensierter PAK ist relativ gering, so dass mit einer geringen Mobilität im Untergrund bzw. im Grundwasser zu rechnen ist.
PCB
Polychlorierte Biphenyle: Die polychlorierten Biphenyle sind gelbliche Flüssigkeiten, die aufgrund ihrer hohen chemischen und physikalischen Stabilität in Kondensatoren, Transformatoren, Farben und Baustoffen eingesetzt wurden. Es gibt 209 verschiedene Kongenere von denen etwa 20 Verbindungen industrielle Bedeutung besitzen. Aufgrund der giftigen Eigenschaften der PCB wurden diese zunächst 1978 in offenen Systemen und 1989 generell verboten. Bei Brandschäden können PCB durch die Verbrennung von chlorhaltigen Baumaterialien entstehen.
In der Analytik werden 6 ausgewählte Kongenere (nach Ballschmitter) untersucht. Es wurde festgelegt, dass die Summe der 6 Kongeneren multipliziert mit dem empirisch ermittelten Faktor 5 ein Maß für den Gesamtgehalt aller PCB in einer Probe ist. In Folge der weiten industriellen Verbreitung finden sich PCB als Hintergrundbelastung in allen Umweltkompartimenten. PCB besitzen eine geringe akute Toxizität, sie führen allerdings in vergleichsweise kurzen Zeiträumen zu chronischen Erkrankungen und schädigen die Leber.
R
REM-EDX
Rasterelektronenmikroskop - Energiedispersive Röntgenspektroskopie: Die REM-EDX-Analyse ist eine Methode zur optischen Untersuchung und zur qualitativen und quantitativen Bestimmung aller Elementen in einer Probe. Dabei rastert ein Elektronenstrahl im Hochvakuum über die Probe, die dabei entstandene Wechselwirkung der Elektronen führen zur Erzeugung eines Bildes. Ein zusätzlicher EDX-Detektor gibt Auskunft über die Elementzusammensetzung.
RFA/XRF
Die Röntgenfluoreszenzanalyse ist eine Methode zur qualitativen und quantitativen Bestimmung aller Elementen in einer Probe ab der Ordnungszahl Z = 5. Die Probe wird mit energiereicher Strahlung (Röntgen-, Gamma-, oder Ionenstrahlung) beschossen, sodass kernnahe Elektronen herausgeschlagen werden. Dadurch können Elektronen von anderen Schalen zurückfallen und emittieren dabei eine elementspezifische Fluoreszenzstrahlung, welche dann detektiert wird. Mittels RFA werden vor allem Proben aus der Glas-, Keramik-, und Baustoffindustrie untersucht.
S
Schwermetalle (und Halbmetalle)
Die Schwermetalle gemäß Klärschlammverordnung (Blei, Cadmium, Chrom gesamt, Kupfer, Nickel, Quecksilber, Zink) sowie das Halbmetall Arsen werden typischerweise in Bodenproben analysiert. Metalle und Halbmetalle sind mikrobiologisch im Untergrund prinzipiell nicht abbaubar, ihre Mobilität, Toxizität und sonstiges Umweltverhalten ist entscheidend von der jeweils vorliegenden Bindungsform abhängig. Die höchste Umweltrelevanz kommt den Verbindungen des Halbmetalles Arsen sowie denen der Schwermetalle Blei, Cadmium und Quecksilber zu.
Arsen und Blei kommen in signifikanten Konzentrationen auch in natürlich gewachsenem Boden vor. So werden in der Literatur Schwankungsbereiche für Arsen von 0,1 – 40 mg/kg und für Blei von 2 - 60 mg/kg in anthropogen unbeeinflussten Böden angeführt. Neben industriellen Betrieben zählte zu den Hauptemissionsquellen für Blei auch lange Jahre der Kfz-Verkehr.
Der natürliche Gehalt an Cadmium liegt in Böden gegenüber Blei und Arsen deutlich niedriger. Emissionsquellen sind hier die metallerzeugende und verarbeitende Industrie sowie Kohlekraftwerke. Der wesentliche Mobilitätsfaktor ist für Cadmium der Boden pH-Wert. Schon in leicht saurem Milieu (< pH 6,5) steigt der Cadmiumgehalt in Bodeneluaten signifikant. Pflanzen zeigen eine große Aufnahmekapazität für Cadmium, so dass der Hauptrisiko-Pfad des Cadmiums in Ballungsräumen über den Transfer "Boden - Pflanze - Mensch" verläuft.
Die größte Toxizität der genannten Elemente kommt dem Quecksilber und seinen Verbindungen zu. Von besonderer Bedeutung ist hier die relative Flüchtigkeit des Metalls selbst, die zur Aufnahme über die Atemwege führen kann. Die Exposition auf den Menschen erfolgt überwiegend über die Nahrungskette. Neben Industriebetrieben und Bergbau sind Kraftwerke sowie Müllverbrennungsanlagen wesentliche Emissionsquellen.
Stahl
Stahl ist das am häufigsten verwendete Metallprodukt der modernen Industrie. Stahl ist eine Mischung aus Eisen und Kohlenstoff mit einem Kohlenstoffanteil von maximal 2%. Ist der Kohlenstoffanteil größer, spricht man von Gusseisen. Der praktische Unterschied ist, dass man Stahl umformen kann. Er lässt sich schmieden, biegen, walzen und ziehen und dass, sowohl warm als auch kalt. Gusseisen hingegen lässt sich nicht umformen, da es zu spröde ist. Stahl enthält neben Eisen und Kohlenstoff auch andere Bestandteile. So gelten Schwefel und Phosphor beispielsweise als unerwünschte Rückstände, wohingegen andere Elemente mit Absicht hinzugefügt werden, um die Eigenschaften des Stahls zu verbessern. Heute gibt es über 3500 verschiedene Stahlsorten, die sich durch verschiedene Eigenschaften auszeichnen. Ein sehr bekanntes Beispiel ist Edelstahl, welches sehr korrosionsbeständig ist.
T
TRGS
TRGS steht für Technische Regeln für Gefahrstoffe. Sie beschreiben den gewerblichen Umgang mit Gefahrstoffen bezogen auf den Arbeits- und Gesundheitsschutz und geben die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse in diesem Bereich wieder. Die Technischen Regeln für Gefahrstoffe sind keine Rechtsnormen und somit auch nicht zwangsläufig gesetzliche Vorschriften, sie konkretisieren jedoch Maßnahmen zur Umsetzung von Gesetzen.
TrinkwV
Die Trinkwasserverordnung sorgt dafür, dass unser Trinkwasser bedenkenlos und ohne Gefahr für die Gesundheit genutzt werden kann. Sie schreibt beispielsweise vor, dass bis zum 12. Januar 2026 alle Bleileitungen stillgelegt oder ausgetauscht werden müssen. Ebenso gibt sie Grenzwerte für verschiedene Stoffe wie Blei, Chrom, Arsen, Coliphagen, Microcystin-LR, PFAS, Bisphenol A, … vor. Werden diese Grenzwerte überschritten, ist der Wasserversorger dazu verpflichtet die Ursachen zu ermitteln und Maßnahmen zur Behebung des Problems zu ergreifen.
V
VDI-Richtlinien
Richtlinien des Verein Deutscher Ingenieure e.V.: VDI-Richtlinien sind technische Festlegungen nach dem aktuellen Stand der Technik, welche von der Mehrheit der Fachleute anerkannt wird. In der Praxis beschreiben sie die Ausführung von technischen Anlagen, Verfahren, Prozessen und Weiterem. Da VDI-Richtlinien keine Gesetze sind, ist die Anwendung freiwillig. Sie wird jedoch empfohlen, weil dadurch die Aktualität und Qualität sichergestellt ist. Werden bestimmte VDI-Richtlinien als sehr bedeutend angesehen, werden diese zum Teil national in Gesetze mitaufgenommen. Die Entstehung einer VDI-Richtlinie ist recht langwierig. Zunächst gibt es ein technisches Problem einer x-beliebigen Person. Diese kann zum Verein Deutscher Ingenieure gehen und das Problem präsentieren. Daraufhin wird entschieden ob dazu eine VDI-Richtlinie sinnvoll ist. Ist dies der Fall, präsentieren Fachleute des VDI einen ersten Entwurf. Dann kann jeder, meist sechs Monate lang, seine Gedanken und Ideen mit einbringen und mitdiskutieren. Nach dieser Diskussionsphase steht dann der finale Text, welcher veröffentlicht wird. Um die Aktualität zu gewährleisten, wird die Fassung spätestens alle 5 Jahre geprüft und gegebenenfalls überarbeitet.
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